Richtlinie zur Stornierung von Bestellungen

Stand: August 2026

Diese Richtlinie beschreibt, unter welchen Voraussetzungen eine über Isvaniqa aufgegebene Bestellung vor dem Versand noch geändert oder storniert werden kann. Sie enthält außerdem Hinweise zur Erstattung bereits geleisteter Zahlungen und zum weiteren Vorgehen, wenn eine Bestellung bereits an den Versandprozess übergeben wurde.

Eine Stornierung vor dem Versand ist von einem gesetzlichen Widerruf zu unterscheiden. Die nachfolgend beschriebenen Abläufe schränken gesetzliche Verbraucherrechte nicht ein.

1. Stornierung einer noch nicht versandten Bestellung

Wer eine Bestellung nicht mehr erhalten möchte, sollte sich möglichst frühzeitig an den Kundenservice wenden.

Ob eine Bestellung noch storniert werden kann, hängt insbesondere davon ab, wie weit ihre Bearbeitung bereits fortgeschritten ist.

Typischerweise gilt:

  • Solange die Bestellung noch nicht für den Versand vorbereitet wurde, kann eine Stornierungsanfrage geprüft werden.

  • Befindet sich die Ware bereits in der Kommissionierung, Verpackung oder Übergabe an einen Transportdienst, kann eine direkte Stornierung technisch eingeschränkt oder nicht mehr möglich sein.

  • Wurde die Sendung bereits an den Versanddienst übergeben, erfolgt die weitere Abwicklung gegebenenfalls über das gesetzliche Widerrufsrecht oder die geltenden Rückgaberegelungen.

Eine eingereichte Stornierungsanfrage bedeutet daher nicht automatisch, dass der betreffende Auftrag noch gestoppt werden kann.

2. So kann eine Stornierung angefragt werden

Eine Stornierungsanfrage kann über die bereitgestellten Kontaktmöglichkeiten eingereicht werden.

Damit die betreffende Bestellung eindeutig zugeordnet werden kann, sind insbesondere folgende Angaben hilfreich:

  • Bestellnummer;

  • Name, der bei der Bestellung angegeben wurde;

  • zugehörige E-Mail-Adresse.

Kontakt:

Isvaniqa
1707 Glengarry Dr #162
Fairdale, KY 40118
US

E-Mail: livraison@isvaniqa.com

Telefon: +1 (502) 686-7635

Alternativ kann, sofern vorhanden, das Kontaktformular oder der Kundenservice der Website verwendet werden.

3. Prüfung des Bestellstatus

Nach Eingang einer Anfrage wird zunächst der aktuelle Bearbeitungsstand der Bestellung berücksichtigt.

Dabei kann insbesondere unterschieden werden zwischen:

  • Bestellung noch in der internen Bearbeitung;

  • Ware bereits für den Versand vorbereitet;

  • Bestellung an den Transportdienst übergeben;

  • Sendung bereits unterwegs.

Der im Kundenkonto, in einer Versandmitteilung oder bei der Sendungsverfolgung angezeigte Status kann dabei als Orientierung dienen. Technische Statusanzeigen können jedoch zeitversetzt aktualisiert werden.

4. Stornierung vor dem Versand

Kann eine noch nicht versandte Bestellung rechtzeitig gestoppt werden, wird sie entsprechend dem aktuellen Bearbeitungsstand nicht weiter ausgeführt.

Wurde noch keine Zahlung endgültig eingezogen, kann je nach verwendeter Zahlungsart lediglich eine Autorisierung aufgehoben oder beendet werden.

Ist bereits eine Zahlung erfolgt, kann nach bestätigter Stornierung eine Rückerstattung eingeleitet werden.

Welche technische Abwicklung erfolgt, hängt vom eingesetzten Zahlungsdienst und vom Status der ursprünglichen Zahlung ab.

5. Erstattung bei stornierten Bestellungen

Besteht nach einer bestätigten Stornierung ein Rückzahlungsanspruch, erfolgt die Erstattung grundsätzlich über die ursprünglich verwendete Zahlungsmethode, sofern keine andere zulässige Vereinbarung getroffen wurde.

Für die Bearbeitung können mehrere Schritte erforderlich sein:

  • Die Stornierung muss zunächst dem betreffenden Auftrag zugeordnet werden.

  • Anschließend kann die Rückzahlung an den Zahlungsdienst übermittelt werden.

  • Die endgültige Gutschrift wird durch den jeweiligen Kartenanbieter oder Zahlungsdienst verarbeitet.

Für interne Bearbeitungsschritte können als Orientierung etwa 1 bis 3 Werktage anfallen.

Bis eine Gutschrift auf dem verwendeten Zahlungsmittel sichtbar wird, können abhängig vom Zahlungsanbieter auch längere Zeiträume entstehen. 10 bis 15 Werktage können bei einzelnen Zahlungswegen vorkommen, stellen jedoch keine feste oder allgemeingültige Bearbeitungsfrist dar.

Weitere Einzelheiten enthält die Zahlungsinformationen.

6. Bereits versandte Bestellungen

Sobald eine Bestellung an den Transportdienst übergeben wurde, kann sie in der Regel nicht mehr über den normalen Stornierungsprozess gestoppt werden.

In diesem Fall kann für Verbraucher nach den gesetzlichen Voraussetzungen das Widerrufsrecht relevant sein.

Das bedeutet insbesondere:

  • Ein bereits versandtes Paket muss nicht allein deshalb als storniert gelten, weil zuvor eine entsprechende Anfrage gestellt wurde.

  • Nach Erhalt der Ware kann ein gesetzlicher Widerruf innerhalb der dafür geltenden Frist erklärt werden, sofern kein gesetzlicher Ausschluss besteht.

  • Für die anschließende Rücksendung gelten die Informationen der Widerrufsbelehrung und der Rückgabe-, Erstattungs- und Umtauschrichtlinie.

Die Ablehnung einer operativen Stornierung nach Versand beseitigt ein gegebenenfalls bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht nicht.

7. Annahmeverweigerung bei der Zustellung

Eine bloße Annahmeverweigerung ersetzt nicht in jedem Fall eine eindeutige Widerrufserklärung.

Wer einen Vertrag widerrufen möchte, sollte daher zusätzlich eine entsprechende Erklärung über einen vorgesehenen Kontaktweg oder über die Widerrufsfunktion abgeben.

Dadurch lässt sich besser zuordnen, aus welchem Grund eine Sendung zurückgeführt wird.

Etwaige Kosten oder Rechtsfolgen richten sich nach dem konkreten Sachverhalt, den gesetzlichen Vorgaben und den für die betreffende Bestellung geltenden Rücksendebedingungen.

8. Gesetzliches Widerrufsrecht bleibt unberührt

Verbrauchern kann bei einem Fernabsatzvertrag ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.

Die Widerrufsfrist beträgt bei Waren regelmäßig 14 Tage und beginnt grundsätzlich mit Erhalt der Ware durch den Verbraucher oder einen von ihm benannten Dritten, der nicht Beförderer ist.

Für den Widerruf ist keine Begründung erforderlich. Aus der Erklärung muss lediglich eindeutig hervorgehen, dass der betreffende Vertrag widerrufen werden soll.

Ausführliche Informationen befinden sich in der Widerrufsbelehrung.

9. Situationen, in denen eine Bestellung nicht weitergeführt werden kann

In bestimmten Fällen kann auch Isvaniqa eine Bestellung nicht annehmen oder einen noch nicht vollständig ausgeführten Auftrag beenden, soweit dies rechtlich und vertraglich zulässig ist.

Mögliche Gründe können sein:

  • der betreffende Artikel ist nicht oder nicht mehr verfügbar;

  • die Zahlung konnte nicht erfolgreich autorisiert oder verarbeitet werden;

  • ein offensichtlicher Fehler bei Preis oder wesentlichen Produktinformationen wurde festgestellt;

  • konkrete Hinweise auf Betrug, Missbrauch oder eine ungewöhnliche Transaktion liegen vor;

  • die angegebene Lieferadresse kann vom verfügbaren Transportdienst nicht bedient werden;

  • gesetzliche, behördliche oder technische Hindernisse verhindern die weitere Abwicklung;

  • außergewöhnliche äußere Umstände machen eine vertragsgemäße Durchführung unmöglich.

Ob eine Bestellung tatsächlich beendet werden kann, richtet sich nach dem jeweiligen Vertragsstatus und den anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.

10. Offensichtliche Preis- oder Produktfehler

Trotz technischer und redaktioneller Kontrollen können fehlerhafte Angaben auf einer Produktseite oder im Bestellprozess nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Dies kann beispielsweise betreffen:

  • einen offensichtlich unzutreffenden Preis;

  • eine fehlerhafte Produktvariante;

  • technisch falsch übermittelte Verfügbarkeitsinformationen;

  • wesentliche Angaben, die aufgrund eines Systemfehlers falsch dargestellt wurden.

Welche Folgen ein solcher Fehler für eine Bestellung hat, richtet sich nach dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses, der Art des Fehlers und den gesetzlichen Vorschriften.

Eine Bestellung wird daher nicht allein aufgrund jeder geringfügigen Abweichung automatisch aufgehoben.

11. Sicherheits- und Zahlungsprüfung

Bei ungewöhnlichen oder nicht eindeutig verifizierbaren Zahlungsvorgängen kann eine Bestellung vorübergehend zurückgestellt werden.

Eine zusätzliche Prüfung kann beispielsweise erforderlich werden bei:

  • fehlgeschlagener Kartenautorisierung;

  • widersprüchlichen Zahlungs- oder Bestelldaten;

  • technischen Warnmeldungen eines Zahlungsdienstes;

  • nachvollziehbaren Anzeichen für eine missbräuchliche Transaktion.

Kann der Zahlungsvorgang nicht ordnungsgemäß abgeschlossen werden, kann die Bestellung entsprechend den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nicht weitergeführt werden.

12. Nicht verfügbare Waren

Wird vor oder während der Bestellbearbeitung festgestellt, dass ein Artikel nicht geliefert werden kann, hängt das weitere Vorgehen vom Vertragsstatus und der tatsächlichen Verfügbarkeit ab.

Ist eine Erfüllung dauerhaft nicht möglich, können die gesetzlichen Regelungen über die Beendigung beziehungsweise Nichtdurchführung des betreffenden Vertrags zur Anwendung kommen.

Bereits geleistete und zurückzuzahlende Beträge werden grundsätzlich über die ursprüngliche Zahlungsmethode abgewickelt.

13. Versand- und Zusatzkosten

Bei einer Stornierung vor dem Versand fallen regelmäßig noch keine bereits ausgeführten Versandleistungen an.

Ist eine Ware dagegen bereits verschickt worden, kann die rechtliche Behandlung von Versand- oder Zusatzkosten von der Art des Vorgangs abhängen.

Bei einem wirksamen gesetzlichen Widerruf gelten insbesondere die gesetzlichen Regelungen zur Erstattung der Standardlieferkosten.

Mehrkosten, die aufgrund einer ausdrücklich gewählten, teureren als der günstigsten angebotenen Standardlieferung entstanden sind, müssen im Rahmen eines gesetzlichen Widerrufs nicht zwingend erstattet werden.

Weitere Informationen befinden sich in der Widerrufsbelehrung und den Versand- und Lieferinformationen.

14. Änderung statt Stornierung

Wer lediglich Lieferdaten, Produktangaben oder andere Informationen einer Bestellung ändern möchte, sollte ebenfalls möglichst frühzeitig Kontakt aufnehmen.

Änderungen können nur berücksichtigt werden, solange der Bearbeitungsstand dies technisch zulässt.

Nach Beginn der Versandbearbeitung können beispielsweise folgende Änderungen eingeschränkt sein:

  • Austausch eines Artikels;

  • Änderung von Menge oder Variante;

  • Anpassung der Lieferanschrift;

  • Änderung der ausgewählten Versandoption.

Ist eine Änderung nicht mehr möglich, kann abhängig vom Einzelfall eine andere gesetzlich oder vertraglich vorgesehene Lösung relevant sein.

15. Kontakt bei einer Stornierungsanfrage

Für Fragen zum Status einer Stornierung oder zu einer bereits aufgegebenen Bestellung können folgende Kontaktdaten verwendet werden:

Isvaniqa
1707 Glengarry Dr #162
Fairdale, KY 40118
US

E-Mail: livraison@isvaniqa.com

Telefon: +1 (502) 686-7635

Bei einer bestehenden Bestellung können Bestellnummer und verwendete E-Mail-Adresse angegeben werden, damit der betreffende Vorgang leichter zugeordnet werden kann.